Einführung in Sonneneruptionen
Angepasst an die Beschreibung der NASA <https://www.nasa.gov/content/goddard/what-is-a-solar-flare>_:
Sonneneruptionen sind intensive Strahlungsausbrüche, die durch die Freisetzung magnetischer Energie im Zusammenhang mit Sonnenflecken entstehen. Als grösste Explosionsereignisse in unserem Sonnensystem sind Flares als helle Bereiche auf der Sonne erkennbar und können Minuten bis Stunden dauern.
Sonneneruptionen setzen hauptsächlich Photonen frei, die in allen Wellenlängen des Spektrums beobachtet werden können. Insbesondere Röntgenstrahlen und extrem ultraviolettes Licht sind für die Überwachung von Fackelaktivitäten besonders wichtig. Flares dienen auch als Beschleunigungsorte für Teilchen (Elektronen, Protonen und schwerere Teilchen).
Im Bild oben sehen Sie, wie die Sonne einen starken Flare auslöst, der Röntgenstrahlung erzeugt. Das Ereignis wurde vom Extreme Ultraviolet Imager EUI und dem Röntgenteleskop STIX an Bord der Raumsonde Solar Orbiter erfasst (Quelle: ESA).
Der von der Sonne emittierte Röntgenfluss spielt eine grundlegende Rolle bei der Überwachung der Sonnenaktivität. Die mit Röntgeninstrumenten ausgestattete Geostationary Operational Environmental Satellite (GOES)-Serie liefert nahezu Echtzeitdaten, die jede Minute aktualisiert werden.
Während einer Röntgenfackel steigt der Röntgenfluss innerhalb von 10 bis 20 Minuten schnell auf seinen Höhepunkt an und kehrt dann in den folgenden 1 bis 2 Stunden allmählich auf das Hintergrundniveau zurück.
Die Abbildung oben zeigt die Überwachung des Sonnenflusses über einen Zeitraum von fast drei Tagen. Jeder aufgezeichnete Peak weist auf eine Sonneneruption hin.
Hier ist die aktuelle (live!) Sonnenaktivität der Sonne: https://www.swpc.noaa.gov/products/goes-x-ray-flux, wobei die Solar Flare Alert Lamp immer den letzten verfügbaren Wert verwendet.
Unsere Solar Flare Alert Lamp erhöht die Intensität der LED schrittweise mit zunehmendem Lichtstrom. Bei fehlender Aktivität ist es ausgeschaltet. Es blinkt, um eine laufende Sonneneruption anzuzeigen, wenn der Röntgenfluss M1 (1 x 10E-5 Watt/m2) überschreitet. Es ist in der Tat spannend, solche Ereignisse zu beobachten!